Anna Fagan, Manfred Kracht und Markus Brix informierten sich bei Heinz-Dieter Licht (Stadtverwaltung), Guido Kemter (Stadtwerke) und Matthias Tramp (Stadtwerke)

Besuch bei den Stadtwerken zur Straßenbeleuchtung

Bei einem Besuch der Stadtwerke informierten sich Mitglieder des Stadtverbands von Bündnis 90/Die Grünen über die Situation der Beleuchtung in der Stadt, soweit sie in der Verantwortung der Stadtwerke liegt. Von den 7204 Leuchtpunkten sind inzwischen 2740 Leuchten auf die LED-Technik umgerüstet worden und damit zahlenmäßig bereits stärker vertreten als die älteren Natriumdampflampen (2423) und Quecksilberdampflampen (1365). Durch die sparsameren LED-Lampen zeigt sich auch ein deutlicher Trend, dass der Energieverbrauch für die Straßenbeleuchtung trotz der Erweiterung um zusätzliche Leuchten kontinuierlich sinkt. Auch die Kosten für Wartung sind in den letzten Jahren zurückgegangen. Kontinuierlich soll in den kommenden Jahren die weitere Umrüstung auf die LED-Technik fortgesetzt werden. Interessiert waren die Grünen auch an weiteren Energieeinsparmöglichkeiten in der Nacht durch Reduzierung der Leuchtleistung oder sogar eine Abschaltung von einzelnen Leuchten. Eine Reduzierung auf etwa 50% der Leuchtleistung erfolgt bereits bei ca. 80% der Leuchten. Ob eine Nachtabschaltung wie bereits in Goslar praktiziert versuchsweise in Wolfenbüttel ausprobiert wird, ist noch offen. Ein Ausschalten der Effektbeleuchtung (z.B. Stadtmarkt und St.Trinitatis-Kirche) erfolgt bereits ab 23 Uhr. Diskutiert wurde in diesem Zusammenhang auch die sogenannte Lichtverschmutzung, also die Aufhellung des Nachthimmels durch Lichtquellen, sowie Klagen von Wolfenbütteler Bürgerinnen und Bürger wegen zu viel oder zu wenig Straßenbeleuchtung. Nach Auskunft der Stadtwerke hält sich die Anzahl der Beschwerden im Rahmen und es wird stets versucht, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Die Grünen zeigten sich erfreut, dass die Stadtwerke bei der Straßenbeleuchtung auf einem guten Weg sind und hier auch mit weiteren Einsparungen zu rechnen ist. Ein Besuch zum Thema Regenerative Energien ist für das nächste Jahr geplant.

 

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