Ratsgruppe setzt Impulse für Bildung, Mobilität und Kultur

Die Ratsgruppe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN • Die PARTEI setzt ihre konstruktive Ratsarbeit nach der Sommerpause fort. Mit Anträgen zu digitaler Schulanmeldung, Ladeinfrastruktur und dem Lessingjahr 2029 unterbreitet die Ratsgruppe Vorschläge, die den Alltag der Menschen erleichtern, Beteiligung ermöglichen und Wolfenbüttel langfristig stärken.

Die Ratsgruppe beantragt die Prüfung eines gemeinsamen digitalen Anmeldeverfahrens für den Übergang in die fünfte Klasse. Bislang sind die Anmeldetage analog organisiert – mit persönlichen Terminen, Kopien und aufwändigen persönlichen Abstimmungen. „Wir wollen nicht nur Probleme benennen, sondern gemeinsam praktikable Lösungen entwickeln“, erklärt Co-Sprecherin Beate Zgonc. Ein einheitliches digitales Verfahren kann Familien und Schulen entlasten, unnötigen Aufwand reduzieren und durch verbindliche Schulwünsche Härtefälle bei der Vergabe von Schulplätzen verringern.

Auch bei der Mobilitätswende soll Wolfenbüttel vorankommen. Mit einem Rathausdialog zur E-Mobilität möchte die Ratsgruppe Verwaltung, Fachleute und Bürgerschaft zusammenbringen. Viele Menschen sehen beim Laden von Elektrofahrzeugen praktische Hürden. „Eine gute Ladeinfrastruktur muss alle Menschen erreichen – auch diejenigen ohne eigenen Stellplatz oder private Wallbox“, sagt Co-Sprecher Sascha Poser. Dabei sollen öffentliche Ladepunkte ebenso in den Blick genommen werden wie Lösungen für Mehrfamilienhäuser und Quartiere.

Mit Blick auf das Lessingjahr 2029 fordert die Ratsgruppe zudem einen mehrjährigen, verbindlichen Finanzrahmen. Für das Jubiläum „Lessing300“ im Jahr 2029 braucht es frühzeitig Planungssicherheit, damit aus guten Ideen ein kulturell und überregional wirksames Jubiläum werden kann“, betonen Zgonc und Poser. Das Jubiläum soll nicht bei einzelnen Veranstaltungen stehen bleiben, sondern Lessings Werk und die Ideen der Aufklärung zeitgemäß in die Stadtgesellschaft tragen.

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