Die Ratsgruppe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN • Die PARTEI begrüßt die Zustimmung zu ihrem Antrag, die Einführung eines kommunalen eSport-Angebots in Wolfenbüttel zu prüfen.
Mit dem Beschluss wird die Verwaltung beauftragt, ein Pilotprojekt „eSport in Wolfenbüttel“ zu konzipieren und dem Rat einen Veranstaltungs- und Kostenrahmen vorzulegen. Ziel ist es, jungen Menschen ab 14 Jahren ein inklusives und niedrigschwelliges eSport-Angebot zu ermöglichen und auf dieser Grundlage die Perspektiven eines dauerhaften Angebots für Wolfenbüttel zu bewerten.
„Digitale Spiele sind für viele Menschen selbstverständlicher Teil ihres Alltags. Kommunalpolitik sollte dort ansetzen, wo Menschen ihre Freizeit verbringen und Gemeinschaft erleben. Deshalb freuen wir uns, dass unser Antrag Unterstützung gefunden hat“, erklärt Co-Sprecherin Beate Zgonc.
Aus Sicht der Ratsgruppe bietet eSport weit mehr als reine Unterhaltung. Teamfähigkeit, strategisches Denken, Kommunikation und Medienbildung spielen im digitalen Wettbewerb eine zentrale Rolle. Gleichzeitig kann ein kommunales Angebot Menschen erreichen, die bisher nicht in klassischen Sportvereinen aktiv sind.
Besonders wichtig ist der Ratsgruppe der Aspekt der Teilhabe. Ein städtisches Angebot kann Personen unabhängig von ihrer technischen Ausstattung die Teilnahme ermöglichen und zudem neue Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit körperlichen Einschränkungen eröffnen.
Die Verwaltung wird nun ein Konzept erarbeiten. Dabei sollen auch Erfahrungen anderer Städte berücksichtigt werden, die bereits erfolgreiche kommunale eSport-Initiativen umgesetzt haben.
„Wir sehen das Pilotprojekt als Chance, neue Zielgruppen für die kommunale Jugend- und Freizeitförderung zu gewinnen. Jetzt geht es darum, gemeinsam mit Verwaltung, Jugendarbeit und weiteren Partnerinnen und Partnern ein attraktives und zeitgemäßes Angebot für Wolfenbüttel zu entwickeln“, erläutert Co-Sprecher Sascha Poser.


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