Die COVID-19-Pandemie stellt uns alle vor eine einzigartige Probe. Als Vorstand von Bündnis 90 / Die GRÜNEN Wolfenbüttel sprechen wir unseren Dank allen Menschen aus, die sich für die Bewältigung der Krise engagieren. Besonders gilt der Dank Arbeitnehmer*innen im Gesundheitswesen und in sozialen Berufen, sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die in dieser Krise dafür Sorge tragen, dass die Versorgung aller gesichert ist.
Wir freuen uns, dass vor allem Pflegeberufe und Arbeitnehmer*innen im Einzelhandel mehr Wertschätzung erleben und wollen dafür sorgen, dass dies auch nach der Beendigung der Ausnahmezeit so bleibt. Auch die Familien leisten im Moment einen Kraftakt, um die Versorgung ihrer Kinder und die schulische Begleitung zu gewährleisten. Sie sollten gestärkt werden, dies unter den besten Bedingungen zu tun. Loben möchten wir auch den Einsatz zahlreicher Sozialverbände und Ehrenamtlichen, die ihre Zeit und Kreativität darin investieren, umzudenken und da zu helfen, wo nötig. Wir legen das Augenmerk auf besonders gefährdete Personen z.B. alte Menschen und besonders Schutzbedürftige, wie Familien mit geringem Einkommen und Geflüchtete. Keiner darf verlorengehen! Wir unterstützen dabei Maßnahmen, in denen die soziale Isolation überwunden, eine gute Information geleistet und ein Maximum an Selbstbestimmung gefördert wird– natürlich im Rahmen der notwendigsten Hygiene- und Abstandsmaßnahmen. Solidarität heißt für uns nicht, den Menschen ihren freien Willen zu entziehen. Die Verwaltungen der Stadt und des Kreises arbeiten zusammen und sorgen dafür, dass der Alltag trotz Ausnahmeregelungen so bürgerfreundlich wie möglich gestaltet wird. Die Krisenzeit geht einher mit vorübergehenden Einschränkungen basaler Grundrechte. Obwohl wir zuversichtlich sind, dass alles getan wird, um diesen Zustand nicht unnötig zu verlängern begleiten wir den Prozess mit kritischer Aufmerksamkeit.
Wir begrüßen als Ortsverband, dass die Bundesregierung 50 Kinder aus den Lagern nach Deutschland geholt hat. Allerdings kann dies vor dem Hintergrund der humanitären Situation auf den griechischen Inseln nur ein Anfang sein. Notwendig ist es nun, weitere Hilfsbedürftige aus dieser gefährlichen und hoffnungslosen Situation zu retten. Deutschland und Luxemburg haben einen Anfang gemacht – andere europäische Länder müssen folgen, um diese mit den europäischen Werten unvereinbare Situation bald zu beenden.
Auch der Kreisverband hat sich um das Thema gekümmert und diese Pressemitteilung am 16.4.20 herausgegeben.

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