Trotz des Verlusts von 4,5% im Vergleich zur Wahl von 2011 war die Stimmung bei der Wahlparty in der Kommisse keineswegs gedrückt.
Markus Brix, der Vorsitzende der Stadtsfraktion, sagte der Presse, dass er mit einem solchen Ergebnis gerechnet habe, mit den fast 10% für die AfD leider auch.
Zufrieden zeigte sich Ratsmitglied Ulrike Krause, dass die GRÜNEN die Position als drittstärkste Kraft im Stadtparlament behaupten konnten. Mit einem landesweiten Ergebnis von 10,9 Prozent auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte haben die niedersächsischen GRÜNEN ihr zweitbestes Kommunalwahlergebnis der Geschichte erreicht. Das gilt auch für die Stadt Wolfenbüttel: 2006 erzielten die GRÜNEN 10,3%, 2011 waren die sensationellen 18% zu einem großen Teil auf den Fukushima-Effekt zurückzuführen. Deshalb stellen die jetzt erreichten 13,5% nach Ansicht des Stadtverbandsvorstands ein realistisches Bild der Stärke der GRÜNEN in der Stadt Wolfenbüttel dar bzw. wieder her. Die kommende Ratsperiode wird nach Ansicht des Vorstands spannend, weil mit den vielen Fraktionen hoffentlich sachbezogen diskutiert und voraussichtlich mit immer wieder wechselnden Mehrheiten demokratisch entschieden wird.
Bündnis 90/Die Grünen sind auch wieder im Ortsrat Atzum – mit einem hervorragenden Ergebnis von 24% für Claus Herrmann – vertreten sowie erstmals im Ortsrat Ahlum, wo Dr. Michael Haas rund 10% der Stimmen erreichte.


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